Samstag, 8. August 2015

England • FMA 1

What's up?

Wie ihr jetzt vielleicht schon mitbekommen habt, sind Fabi und ich für zwei Wochen in England. Ob ihr wollt oder nicht, aber wir nehmen euch in Form einer Follow us Around Reihe, auf unser kleines Abenteuer mit. Heute kommt der erste Teil, verfasst von Lena.

Dienstag, 4.08.2015

10:00 Mein Wecker klingelt. Ich stehe auf, frühstücke und mach' mich fertig. Auf dem Thermometer steht 28°C - das kann ja was werden.
12:15 Fabi und ihr Papa holen mich ab und wir fahren gemeinsam zum Hamburger Flughafen.
14:30 Viel zu früh kommen wir an. Das hatte aber dann den Vorteil, dass wir überall super schnell durchkamen, ohne lange anzustehen. Da wir noch viel Zeit hatten sind wir ein wenig durch den Flughafen geschlendert und haben uns im Duty Free Laden umgesehn.
Erstes kleines Abenteuer: Fabi wollte auf ihrem Handy etwas nachsehen. Beim suchen bemerkte sie dann, dass es nicht da war. Na super, sie hatte ihr Handy im Auto liegen lassen. Noch nicht mal losgeflogen und schon das erste Problem. Mit meinem Handy haben wir dann schnell ihren Vater angerufen. Glücklicherweise wollte er gerade erst losfahren und konnte so dass Handy noch bei den Sicherheitskontrollen von den Angestellten durchreichen lassen. Puh...
17:30 Boarding.
17:45 Start. Fabi und ich saßen in Reihe zwei - mussten uns also nicht durch das ganze Flugzeug quetschen. Leider saß keiner von uns am Fenster ... Aber trotzdem war der Flug sehr angenehm und schnell.
18:10 (britische Ortszeit) Landung in Manchester. Nachdem unser Flugzeug frühzeitig gelandet ist, haben wir unsere Koffer geholt. Da wir erst 16 sind wollte ein sehr netter Passkontroleur Fabis Verwandte anrufen, die uns abholen sollten. Das hat zum Glück alles gut geklappt und so wurden wir dann freundlich entgegengenommen und sind mit Linksverkehr (holy shit!) und einem kurzen Stopp bei McDonalds nach "Hause" gefahren. Koffer in die Ecke. Bett gemacht. Schnarch.



 Mittwoch, 5.08.2015

9:30 Nach einer sehr guten Nacht sind wir aufgestanden, haben uns fertig gemacht und gefrühstückt.
10:30 Als alle im Auto saßen sind wir gemeinsam zum Clifton- Park gefahren. Das ist ein richtig schöner Park mit einem Spielplatz, einer Mini-Golf Anlage, einer Achterbahn und alles was Kinderherzen höher schlagen lässt. In der eigentlichen großen Parkanlage haben Fabi und ich eine große Runde gedreht und eine Millionen Touri- Fotos gemacht. Das Wetter war richtig angenehm und perfekt für den Park. Wir haben uns direkt vorgenommen soetwas zu Hause viel öfter zu machen.
12:00 Den Rest des Tages haben wir weitere Verwandte getroffen und waren an einem See Enten, Tauben und Schwäne füttern.
18:30 Nachdem wir zu "Hause" angekommen sind, stand auch schon Abendbrot auf dem Tisch. Es gab leckere Pizzen.
19:30 Schnell haben wir uns noch ein wenig aufgefrischt und dann saßen wir auch schon wieder im Auto. Wohin? - in einen echten englischen Pub. Fabis Verwandte ist ursprünglich aus Deutschland und geht einmal im Monat zu einem Deutschen Stammtisch, zu dem sie uns dieses Mal mitnahm. Vorher haben wir noch einen Freund abgeholt, welcher in einer Sekunde hundert Wörter sagen kann. ;-)
20:30 Nach einer sehr unterhaltsamen Fahrt sind wir schließlich angekommen. Für Fabi und mich gab's jeweils ein Cider. Nachdem man eine weitere deutsche Frau draußen gesichtet hat, haben wir uns zu ihr gesetzt. Doch lange konnte wir nicht draußen sitzen, da das typische englische Wetter uns in die Quere gekommen ist. Also ging's wieder rein. Der Stammtisch war super interessant. Alle hatten einen kreativen Jobs und waren teilweise sogar selbstständig. Von einer Frau war der Mann mit, der allerdings kein deutsch konnte. Am Ende haben er und der gesprächige Freund sich auf englisch unterhalten. Wir konnten erstaunlicher Weise relativ viel verstehen, außer die Details natürlich. Als sie dann aber angefangen haben über das Leben zu philosophieren, sind wir ausgestiegen. Das war dann zu viel des Guten.
22:00 Aufbruch. Doch wir sind nicht gleich nach Hause gefahren. Nein, wir haben noch eine etwas andere Stadtrundfahrt durch die wunderschöne Stadt Sheffield bekommen. Im Auto sind wir dann durch die Innenstadt, am Rathaus entlang, am Botanischen Garten, durch die Pub- Meile bis hin zu einem Berg, wo man über die ganze Stadt sehen konnte. Wunderschön. Und immer wieder hieß es "schaut hier", " schaut da", "Bitte jetzt rechts gucken". Der gesprächige Freund hat uns so viele Dinge gleichzeitig gezeigt, dass man gar nicht genau wusste, wo man jetzt hingucken sollte. Aber genau das hat die Fahrt so einzigartig gemacht. Es war wohl eine der coolsten Stadtrundfahrten, die ich jemals mitgemacht habe. ;-)
23:00 Ankunft zu "Hause". Fertig gemacht. Ins Bett geschmissen. Schnell noch einmal der Mama geschrieben, dass man noch lebt und dann wieder - Schnarch.





Donnerstag, 6.08.2015

9:30  Gut gelaunt stehen wir auf, machen uns fertig und frühstücken. Am Frühstückstisch besprechen wir nochmal den Plan für den Tag und dann sitzen wir auch schon wieder im Auto auf den Weg zum Einkaufszentrum in Rotherham.
11:00 Nachdem Fabi und ich an einer geeigneten Stelle rausgelassen wurden, haben wir uns auch schon auf den Weg zum ersten Laden gemacht. Geflasht von der viel Zahl der Läden und erfreut von dem ganzen Sale, haben wir uns nach einigen Stunden mit den Verwandten zum Essen getroffen.
13:30 Gegessen haben wir in einem Restaurant einer Supermarktkette. Fabi und ich haben uns eine Pizza gekauft, die zwar sehr lecker, aber auch extrem überteuert war.
14:30 Nachdem wir gegessen haben, haben wir uns auf den Weg zu einer Roller- Skating- Bahn gemacht. Und wer hätte das gedacht- wir sind nicht einmal hin gefallen!
17:00 Völlig erledigt sind wir wieder ins Auto gestiegen und nach "Hause" gefahren. Anschließend haben wir uns noch ein bisschen ausgeruht.
18:30 Nach der kleinen Erholung gab's Abendbrot- leckere Nudeln. Anschließend haben wir noch einen kleinen Verdauungsspaziergang zu einem Spielplatz gemacht. Mal wieder ein bisschen Kind sein.  Zurück haben wir noch ein Brettspiel gespielt und dann ging es auch schon wieder ins Bett und dann wieder - Schnarch.


Freitag, 7.08.2015

7:00 Unser Wecker klingelt. Wir machen uns fertig und frühstücken
8:15 Wir sitzen im Auto und fahren mit Fabis Verwandte zu ihrer Arbeit und helfen dort ein wenig, was sehr interessant war. Sie arbeitet in einem Unternehmen das zum Beispiel diese Tassen, Schlüsselanhänger und Magneten für Souvenirshops anfertigt. Überall standen diese Dinge rum, das war schon eine kleine Erfahrung.
12:00 Nach getaner Arbeit wurden wir abgeholt und sind zur Meadowhall gefahren. Das ist das drittgrößte Einkaufszentrum Englands. Riesig ist dafür gar kein Ausdruck. Es ist größer als riesig! Fabi und ich haben uns erstmal einen Plan geholt und uns etwas umgesehen.
13:15 Nach der kleinen Erkundungstour sind wir ins Kino gegangen und haben die Minions geguckt. Das war echt ein süßer Film.
15:00 Als der Film vorbei war, sind wir alleine los und haben was gegessen, was uns aber beiden nicht so sehr geschmeckt hat. Wieder sehr teuer!  Nachdem wir fertig waren, sind wir los ins Getümmel des Shoppingcenters. Jeden Laden konnten wir nicht abklappern aber wir haben schon so einiges geschafft.
19:00 Mit schmerzenden Füße haben wir die Meadowhall verlassen. Wir wollten mit dem Bus zurück zum Haus fahren, doch wir wussten nicht ganz, wo wir aussteigen mussten. Deswegen haben wir nochmal nachgefragt und nach 10 min kam auch schon der richtige Bus- ein richtiger Doppelstockbus. Wir hatten die besten Plätze. Ihr könnt es euch sicher schon denken: Ganz oben und erste Reihe.
Als wir unsere Haltestelle gesichtet haben, sind wir ausgestiegen und zum Haus gelaufen. Da hat auch schon ein gedeckter Abendbrotstisch auf uns gewartet.
21:00 Nach einem kleinen Spiel, sind wir auf unser Zimmer gegangen und haben noch Internetkram gemacht. Irgendwann wurden die Augenlieder so schwer, dass wir eingeschlafen sind - Schnarch.



Holiday Special: Ab sofort, für 2 Wochen, alle 2 Tage ein neuer Post. Darunter natürlich noch weiter FMAs. See you later!

~Lena

Donnerstag, 6. August 2015

Koffer packen.

Hallihallo!

In einem unserer letzten Posts habe ich ja schon geschrieben, dass es für Fabi und mich für zwei Wochen nach England geht. Doch bevor es in den Urlaub losgehen kann, muss der Koffer gepackt werden. Ich hasse Koffer packen und vorallem auspacken. Am liebsten würde ich einfach mit den Fingern schnipsen und alles ist fertig. Doch so einfach ist das ja leider nicht...
Wenn ich mich denn doch mal motiviert habe, anzufangen, schreibe ich als erstes eine Pack- Liste. Da notiere ich mir wirklich jede Kleinigkeit. Ich beginne immer mit dem Koffer, den ich in Kleidung, Schuhe, Waschtasche und Sonstiges unterteile. Außerdem schreibe ich noch eine Liste für mein Handgepäck. Das unterteile ich in Elektronik und Sonstiges.










Wenn ich denn mit dem Liste-schreiben fertig bin, fange ich an meinen Koffer zu packen. Da beginne ich mit der Kleidung und arbeite mich dann an den anderen Unterthemen entlang.
Ich lege mir immer erst alles auf den Boden, dann kann noch mal jemand drüber schauen, ob man wirklich alles eingepackt hat.




Ist der Koffer fertig, fange ich mit dem Handgepäck an. Dort packe ich so, dass alles, was irgendwie zusammen gehört auch separat eingepackt wird. Ich habe mir dazu kleine Täschchen gekauft. So findet man alles ganz schnell und einfach wieder.
                                 












Ist alles fertig, kanns los gehen! Wenn ihr gerade Urlaub macht oder demnächst einen machen solltet, wünsche ich euch ganz viel Spaß! - Lena.

Mittwoch, 5. August 2015

Sommer Inspiration.

Der Duft von Sonnencreme, Salzwasser und Eiscreme.
 
Das Kitzeln von Sand und Sonne.
 
Die Lebenslust des Sommers.
 
 











 
~ Fabi

Donnerstag, 30. Juli 2015

Das erste mal alleine Reisen.

Es sind Sommerferien. Das heißt sechs Wochen nicht an Schule denken, sechs Wochen kein Stress, sechs Wochen Spaß. Für viele heißt das natürlich auch Urlaub. Für Fabi und mich heißt es dieses Jahr - Urlaub ohne Eltern - Urlaub nur zu zweit.
Wir beide fliegen nächsten Dienstag für zwei Wochen nach England, genauer gesagt nach Rotherham. Dies ist eine Stadt im Norden von England. Fabi und ich werden Anfang August von Hamburg nach Manchester fliegen und bei Verwandten von Fabi übernachten.

Ich freue mich riesig darauf. Aber natürlich hat man auch kleine bedenken: Hoffentlich klappt alles mit den Flügen, hoffentlich wird keiner zwischendurch krank, hoffentlich wird man nicht beklaut, hoffentlich klappt alles mit der Verständigung, hoffentlich habe ich alles wichtige eingepackt, hoffentlich spielt das Wetter einigermaßen mit. Es sind einfach die Kleinigkeiten, wovor ich ein wenig Angst habe.

Aber ich glaube Ängste davor zu haben ist okay. Ich bin der Meinung, dass wir in den zwei Wochen auch viel über uns lernen werden, da wir ja doch überwiegend auf uns allein gestellt sind. Und ich hoffe wir werden neue Menschen kennenlernen. Genauso möchte ich das Land entdecken. All seine Seiten kennenlernen.

Als ich in der Schule gefragt wurde, was ich denn in den Sommerferien machen, und gesagt habe, dass ich mit Fabi nach England fahre, hieß es immer "Boar krass! Das erlauben dir deine Eltern?". Und ja es ist nicht selbstverständlich, dass mich meine Eltern in ein fremdes Land lassen. Aber sie vertrauen mir. Sie wissen, dass es kein Party- Urlaub wird, wo man sich jeden Tag volllaufen lässt. Außerdem schlafen wir ja bei Verwandten, was meine Eltern auch sehr begrüßen.

 Ich freue mich wirklich schon sehr auf die zwei Wochen England - Lena.

Montag, 27. Juli 2015

Erwachsene und Schule.

Wenn ihr noch zur Schule geht, kennt ihr sicher alle diese Sprüche, wie zum Beispiel:
 
"Mecker nicht rum, ihr habt doch eh bald wieder Ferien."
 
"Du findest Schule schon anstrengend? Warte mal ab bis du arbeiten musst!"
 
"Hach ich wünschte, ich wäre wieder in der Schule, da war alles noch so schön einfach..."
 
Und so weiter und sofort. Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber mir machen diese Sprüche immer Angst und manchmal auch etwas wüdend. Denn wir sind ja praktisch live vor Ort und denken uns nicht aus, dass es anstrengend ist zur Schule zu gehen.
Deshalb frage ich mich, ob diese ganzen "schlauen Sprüche" von Erwachsenen überhaupt berrechtigt sind.
 
Also, ich sehe es auf jeden Fall ein, dass der Arbeitsalltag sehr anstrengend sein kann. Man muss lange, teilweise mit Kunden und meist auch anspruchsvoll arbeiten, was einem nicht mal so zufliegt, dass ist häufig ein langer Weg dorthin zu kommen. Und das sehe ich absolut ein. Ich will nicht bestreiten, dass der Arbeitsalltag schwerer als der Schulalltag ist. Auf keinen Fall. ABER, und jetzt kommen wir zum entscheidenen Punkt: WIR sind circa16 und DIE durchschnittlich 40!
  
Ein 16 jähriger Jugendlicher hat im Normalfall nicht die Erfahrung und Ausdauer um in einem Job, den ein 40 jähriger ausübt, zu bestehen. Ich glaube auch nicht, dass das jemand erwarten würde, trotzdem wird uns immer wieder deutlich gemacht, wie einfach unser Leben als Schüler doch ist. Ja na klar, für einen Erwachsenen, der über 8 Stunden am Stück arbeitet, sind 4 Schulblöcke mit langen Pausen entspannt. Aber wir kennen es nicht anders. Für uns ist das "neu", mit sogenanntem "wichtigen Wissen" vollgestopft zu werden. Etwas neues zu lernen, was einen in keinsterweise interessiert, kann auch anstrengend sein. Ok ich will mich jetzt nicht über unser Bildungssystem aufregen, das ist ein eigenen Blogpost wert.
 
Aber ihr wisst, was ich meine oder?
 
Klar empfinden Erwachsene das Schulleben inzwischen als einfach. Sie haben ja mittlerweile auch viel an Erfahrung, Wissen und Praxis dazugewonnen. Wir nicht, wir entwickeln das gerade erst noch. Das ist genauso, wie, wenn wir sagen, dass wir wieder in die Grundschule wollen, weil da alles so schön einfach war. Nein, war es nicht. Es war komisch, nach der Schule plötzlich auch noch zu Hause "arbeiten" zu müssen, und nicht den ganzen Tag spielen zu können. Man hatte auf einmal Aufgaben, wie 25 - 13 zu rechnen. Ja, das empfanden wir als schwer damals.

Ich bin also der Meinung, dass niemand das Recht hat, das Leben einer jüngere Generation, als leicht zu bezeichnen. Objektiv betrachtet, mag das vielleicht stimmen, aber  aus der Sicht des Einzelnen, ist das definitiv falsch.

Denkt mal darüber nach. Versetzt euch in die Lage des anderen und versucht ihn zu verstehen, als immer nur nach dem eigenen Standpunkt zu beurteilen. Das öffnet im ganzen Leben neue Türen.

~Fabi

Donnerstag, 23. Juli 2015

Chia Pudding.

Es ist lecker. Es ist gesund. Es ist abwechslungsreich. Es ist leicht herzustellen. Es ist das perfekte Frühstück. Chia Pudding ist wohl die beste Erfindung der Welt. Doch warum auch immer, habe ich das erst jetzt für mich entdeckt.
In diesem Blogpost will ich einfach mal zeigen, wie ich den Chia Pudding am liebsten herstelle.

Für ein Glas Chia Pudding benötigt ihr:
-2 EL Chia Samen
-100 ml Milch
-1 gut gehäuften EL Naturjoghurt

-Honig/ Agavendicksaft
-Nüsse
-Früchte

Den Chia Pudding am Besten am Abend vorher zubereiten. Ihr müsst einfach die drei oben genannten Zutaten in Glas geben und gut umrühren. Dann ist er zum Frühstück perfekt. Am Morgen könnt ihr dann einfach ein paar Nüsse rüber streuen. Anschließend noch ein bisschen Obst zurecht schneiden. Und wenn ihr mögt, könnt ihr den Pudding noch etwas mit Honig oder Agavendicksaft süßen. Natürlich könnt ihr auch andere "Toppings" verwenden.

Es ist wirklich eine leckere und gesunde Frühstücksalternative.

Ich wünsche euch einen tollen Tag- Lena.

Montag, 20. Juli 2015

Ein Test für die Zukunft.

Dieser Sommer wird ein Test. Ein Test an mich selbst.
- Ein Eignungstest, wenn man so will.
 
Ein Test für meine Zukunft. Ein Test für meinen Lebensstil.
- Ein Frage-Antwort-Test, wenn man so will.
 
Dieser Sommer wird keine Prüfung. Keine Prüfung über meine zukünftige Persönlichkeit.
- Keine Abschlussprüfung, wenn man so will.
 
Keine endgültige Prüfung. Keine Prüfung, die für immer wehrt.
- Keine Entscheidungsprüfung, wenn man so will.
 
Ich habe seid einigen Jahren die Vision um die Welt zu reisen, an Orten zu arbeiten, an denen nicht jeder arbeitet. Und vor allem so ortsunabhängig, wie nicht jeder arbeitet. Ich stelle mir diese Freiheit unglaublich schön vor. Entdecken, Freiheit und Arbeit gleichzeitig. Dass das viel Disziplin fordert, kann ich mir vorstellen. Vorstellen ist aber nicht wissen. Deshalb muss man ausprobieren und nicht sofort hinschmeißen, nur weil man nicht die 100%ige Antwort weiß. Sondern man muss am eigenen Körper erfahren, was man machen will und was nicht. Bei meiner Vision stellt sich ebenfalls die Frage, ob ich dafür offen sein kann, ständig zu reisen. Brauche ich zwischendurch ein zu Hause oder kann ich lange Zeit am Stück ohne feste Bleibe von Ort zu Ort reisen. Ich schätze mich eher als der Typ ein, der zwar viel reisen kann, aber immer im Hinterkopf wissen muss, dass irgendwo das eigene Bett steht, das immer auf einen wartet, wenn man eine Pause braucht.
 
Da ich diesen Sommer verhältnismäßig viel unterwegs bin und teilweise auch ohne Erwachsene Hilfe auskommen muss, kann ich erstmals testen, ob das wirklich etwas für mich ist. Im Ausland auf sich selbst gestellt sein. Fremde Kultur, Fremde Sprache, Fremde Leute.
 
Mir ist bewusst, dass, wenn es dieses Mal noch nicht so klappt oder ich mich nicht wohlfühle, ich nicht sofort sagen darf: 'Ok, ich nehm den Büro Job.' Ich hoffe auch, dass das niemals der Fall sein wird. Ich denke, das regelmäßiges Reisen etwas ist, an das man sich gewöhnen kann und das man auch trainieren kann, so doof das klingen mag. Deshalb teste ich diesen Sommer erstmals bewusst, wo ich stehe. Das ist keine endgültige Prüfung. Lediglich ein vorläufiger Eignungstest.
 
Welcher Reisetyp bist du? Ab in die Kommentare!. :)
 
~Fabi

Donnerstag, 16. Juli 2015

Dankbarkeit.

Im Duden steht, dass Dankbarkeit ein Gefühl ist. Ein Ausdruck des Dankens. Ist Dankbarkeit nicht etwas total wichtiges? Jeden Morgen aufstehen zu dürfen - ist das nicht etwas wofür man dankbar sein sollte? Hast du deinen Eltern schon einmal Danke gesagt? Wenn nicht, dann wird es jetzt Zeit. Es gibt doch nichts schöneres als ein Leben zu haben. Ein Leben, wo man die ganze Welt erkunden kann oder die verrücktesten Sachen unternehmen kann. Außerdem sollte man dankbar sein, über die Dinge, die man besitzt. Nicht jeder kann sich ein Handy leisten, nicht jeder hat das Geld zum reisen.
Aber warum gibt es immer diese Menschen, die nichts aus ihrem Leben machen. Die nur zu Hause sitzen und sich über alle Sachen aufregen, da die Welt ja so schlecht ist. Diese Menschen verschwenden doch ihr Leben.
Heute in der Schule beispielsweise, war ein Sänger. Nur einige Zitate meiner Mitschüler "Das war das schlechteste Lied, was ich je gehört habe", "Für so jemanden bin ich in die Schule gekommen?". Kann man nicht einfach mal dankbar sein, dass die Schule auch solche Aktionen macht. Zugegeben - er war nicht der Beste. Aber ist es nicht besser als Unterricht zu machen? Manche Menschen sind einfach nur undankbar. Man kann es ihnen einfach nicht Recht machen.
Also macht, was aus eurem Leben! Sagt Danke. Es ist nicht alles so selbstverständlich, wie viele immer glauben.
Seit dankbar für jeden einzelnen Moment in eurem Leben- Lena

Montag, 13. Juli 2015

Schuhlookbook.

Frauen und Schuhe. Ein Thema für sich.

Man kann nie genug haben.

Man braucht welche, für den heißen Sommer, den kalten Winter und den neutralen Herbst und Frühling.

Für die Schule, die Arbeit, die Freizeit, den Geburtstag und den Sport.

Für die rote Hose, die Jeans, den gestreiften Rock und das Blümchenkleid.

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Lena & Ich haben mal unsere Liebsten Freizeitschuhe für euch zusammengestellt und ein kleines Lookbook gedreht. Viel Spaß beim anschauen.


 
 

Sagt uns gerne eure Meinung und Verbesserungsvorschläge! (Kommentar oder E-Mail: feelnfreefl@gmail.com)

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Donnerstag, 9. Juli 2015

Sommersalat.

Die Sonne scheint. Es ist warm. Man geht an Strand. Man trifft sich mit Freunden. Das Leben spielt sich draußen ab. Man grillt. Der Sommer ist doch eine wundervolle Jahreszeit.

Ich liebe es gerade im Sommer Salat zu essen. Er ist schnell zu bereitet und schmeckt super lecker.

Für den perfekten Sommersalat braucht ihr:

Rucola
eingelegte Tomaten
frische Tomaten
Mozzarella
Pinienkerne
Olivenöl

Zubereitung:

1. Rucola und Tomaten abwaschen
2. eingelegte Tomaten, frische Tomaten und Mozzarella in kleine Stückchen schneiden
3. Pinienkerne anrösten
4. Salat umrühren
5. Olivenöl hinzugeben

Macht einfach soviel von allen Zutaten rein, wie ihr mögt.


Ich wünsche einen wundervollen Tag- Lena

Montag, 6. Juli 2015

Festivaltime.

Am letzten Samstag den 4.7. waren Lena und ich gemeinsam mit zwei Freunden auf unserem ersten Festival in Hamburg. Heute gibt es also eine Art Follow us around in schriftlicher Form.

Das "Daughterville Festival", das Tochterfestival vom Dockville Festival, fand nun schon zum dritten mal statt. Was ich persönlich schon sehr interessant finde, ist, dass es von 14-18 jährigen organisiert wird.

8:45: Lena hat bei mir geschlafen und wir stehen gemeinsam auf, machen uns fertig und frühstücken. Auf dem Weg zum Hauptbahnhof treffen wir auf unsere zwei Mitstreiter, die, wie wir auch, noch etwas müde sind. Hinzukommt, dass wir 35 Grad haben. Puuuh, das kann ja was werden...

11:00: Wir haben am Bahnhof dann noch Zugtickets und Verpflegung gekauft und uns erkundigt, wann der letzte Zug von Hamburg wieder in unsere Stadt fährt. Leider mussten wir feststellen, dass die Fahrpläne Recht behielten und der letzte Zug schon so früh kommen sollte, dass wir 19 Uhr das Festival, welches eigentlich bis 22 Uhr gehen sollte, verlassen müssen. Nichts desto trotz haben wir es uns im, zum Glück kühlen Zug, gemütlich gemacht.

14:30: Wie sollte es anders sein, der Zug ist natürlich mit einer Verspätung von einer halben Stunde in Hamburg angekommen. Schlau, wie wir sind haben wir dann noch den falschen Bus genommen. Da wir das aber glücklicherweise rechtzeitig gemerkt haben, kamen wir dann doch irgendwann am Festivalgelände an. Der Weg war sehr gut ausgeschildert, so dass man sich bei der starken Hitze, keinen großen Kopf um die Richtung Gedanken machen musste.

Dann haben wir, nach 10 Minuten anstehen, und einem Eimer Schweiß, der uns den Rücken runterlief,  unser schönes Festival Bändchen bekommen und sind auf das Gelände geschlurft. Erste Freude: Es gibt einen "Duschbereich"! Wir sind natürlich sofort dahin. Nach der erfrischenden Abkühlung, haben wir das Festivalgelände erkundet. Es gab zwei Bühnen, einige Fressbuden, Getränkestände, einen Schmink-und Hennastand, man konnte unteranderem noch eine Flaschenpost verfassen, an einer Wand sprayen, T-Shirts und Beutel bedrucken und in einem Fotoautomaten Bilder machen. Zweite Freude: Kostenlose Wasserversorgung! Man konnte sich seinen Becher oder seine Flasche beliebig oft mit kühlem Wasser nachfühlen. Das war echt richtig gut!

Die Atmosphäre und die Leute waren sehr entspannt, und man hat sich gleich wohl gefühlt.

Die Bands waren weites gehend unbekannt. Eins, zwei Lieder kannte man. Trotzdem war die Musik wirklich richtig gut. Ich war echt begeistert. Vor allem Tom Thaler & Basil und Leoniden waren super. Trotz der Hitze haben die Bands und die Zuschauer ordentlich Stimmung gemacht.

19:00: Bei U3000, der Band, die ich unbedingt sehen wollt, mussten wir beim dritten Lied gehen, um unseren Zug zu schaffen. Na toll... Aber leider ja  nicht zu ändern.

20:30: Es war trotzdem ein sehr schöner Tag. Das Festival war grandios organisiert, die Stimmung war toll und die Musik war toll. Was wir nicht mehr mitbekommen haben ist, dass das Festival gegen halb neun wegen Unwetter abgebrochen werden musste. Zu dem Zeitpunkt saßen wir aber glücklicherweise schon im Zug nach Hause.

Ich kann das "Daughterville" jedem empfehlen, der gerade anfängt auf Festivals zu gehen. Es ist wirklich unglaublich, was das Team für diesen geringen Preis von 10,60 € alles geboten hat!!





Festivalige Grüße
~Fabi




(Wand zum sprayen :))
 

 (U3000, sorry etwas unscharf)


(Viele coole Leute vor der Bühne)
(Das untere Band ist das Festival Bändchen. Ist super schön wie ich finde.)

 
Einige Bilder hat eine Freundin gemacht.

Donnerstag, 2. Juli 2015

Bilder.

Ich habe letzten Samstag mein Fotoapparat geschnappt und bin einfach los gezogen. Anschließend hab' ich mich an mein Laptop gesetzt und habe die Fotos etwas bearbeitet. Ich bin kein Profi. Mir macht es einfach nur sehr viel Spaß :)













Ich kann es nur empfehlen auch einfach mal loszuziehen. Es befreit total und macht wirklich Spaß. Ich hatte das Pech, dass bei der Tour heftig angefangen zu regnen hat.

Ich wünsche noch ein wundervollen Tag- Lena

Montag, 29. Juni 2015

Leckerer Nudelsalat.

Na,

heute kommt ein leckerer Nudelsalat, den man sehr schnell und einfach machen kann. Ich mache den sehr oft, wenn ich bei meinem Papa bin und schnell etwas leckeres leichtes zubereiten möchte.

Zutaten:

Nudeln (Ich nehmen meistens Schmetterlingsnudeln)
4 große Tomaten
1/2 Gurke
Frühlingszwiebeln (je nachdem wie viel ihr mögt)
Knoblauch
Kerne (Pinienkerne, Sonnenblumenkerne, ...)
Öl (z.B. Olivenöl, Avocadoöl, ...)
Gewürze

Zubereitung

1. Die Nudeln nach Packungsanleitung zubereiten.
2. Tomaten, Gurken, Frühlingszwiebeln und Knoblauch schneiden und zusammen mit den Nudeln in eine Schüssel geben.
3. Kerne, Öl und Gewürze nach eurem Geschmack dazugeben.
4. Wenn ihr wollt, könnt ihr den Nudelsalat jetzt noch eine Stunde ziehen lassen. Ich finde jedoch, dass er auch so schon sehr gut schmeckt.



Dann viel Spaß beim ausprobieren. :)
~Fabi

Donnerstag, 25. Juni 2015

Wir brauchen alle mal eine Pause.

Manchmal wünscht man sich, die Zeit einmal an zuhalten, um einmal durch zu atmen. Manchmal möchte man nur im Bett bleiben, da man weiß, dass der neue Tag sehr stressig wird. Manchmal kann man einfach nicht mehr.
Doch meiner Meinung nach ist das schwer zu erkennen. Man will immer 100% geben; Keine Schwächen zeigen; 24 Stunden lang lächeln, damit keiner denkt, es geht einem nicht gut. Doch irgendwann geht das nicht mehr. Irgendwann macht der Körper nicht mehr mit. Irgendwann braucht man eine Pause.
 
Ich habe manchmal das Gefühl, dass keiner dieses Problem hat außer ich. Doch ich weiß, dass das nicht stimmt.

Ich gönne mir jeden Tag eine Pause. Meistens lege ich mich abends ins Bett, steckt mir Kopfhörer ins Ohr und höre ganz laut irgendwelche Musik. Wenn ich viel Zeit habe, fahre ich gerne an den Strand, lehn mich an einen Strandkorb und gucke einfach auf's Wasser. Das könnte ich Stunden machen. Manchmal gehe ich auch spazieren oder schnapp' mir meine Laufschuhe und gehe eine Runde joggen.
 
Jeder hat seine eigene Art zu entspannen. Aber nicht jeder entspannt auch mal. Doch gerade das ist so wichtig. Manchmal muss man sagen 'nein, die Aufgabe mach ich nicht'. Mir ist klar, dass man das nicht immer sagen kann. Aber manchmal muss man sich eine Pause schaffen. Jeder weiß, dass man auch nur ein Mensch ist. Jeder Mensch braucht Entspannungsphasen. Sonst fallen wir alle irgendwann um oder landen in der Klinik für Psychiatrie. Hört sich krass an- ist aber so.
Ich hoffe ihr gönnt euch mal eine Pause.

Wünsche euch allen einen wundervollen Tag.
- Lena.

Montag, 22. Juni 2015

New Stuff.

Hallo,

ja wie ihr seht haben wir einen komplett neuen Anstrich, inklusive einem neuen Namen. Wir waren vorher nicht so ganz zufrieden und haben uns deshalb ein paar Änderungen überlegt. Unser neuer Blogname lautet, wie ihr oben schon lesen könnt, ab sofort Feel 'n' Free, mit dem Motto Sei kreativ. Sei frei. Sei lebensfroh. 

In Zukunft könnt ihr euch auch vermehrt über Reiseberrichte freuen, da bald Sommerferien sind und einiges geplant ist. Lasst euch überraschen ;) Außerdem haben wir nun auch einen YouTube Kanal, auf dem ab und zu Videos zu unseren Blogposts kommen werden. Wir freuen uns auf den neuen Sommer voller neuer Erlebnisse und Erfahrungen, die wir mit euch Teilen können! <3

Schaut auf Instagram vorbei, um auf dem neusten Stand zu sein.

Huiii, das war unser kurzes Update. Bis bald.

Sei kreativ. Sei frei. Sei lebensfroh.

Fabi & Lena

Donnerstag, 18. Juni 2015

Nussbrot.

Heute gibt es mal wieder ein Rezept. Und wie so oft hat es mit Nüssen zu tun. Dieses Brot ist wirklich sehr lecker und stillt jeden Hunger. Es ist auch gar nicht schwer.

Ihr benötigt:

2 Cups Mehl
1 Päckchen Backpulver
2 Eier
4 EL Naturjoghurt
2 gehäufte Teelöffel Erdnussmus
1 Handvoll Rosinen
1 TL Honig
1 Cup Nüsse

Jetzt müsst ihr einfach alles Zutaten in eine Schüssel geben und gut durchführen. Zum Schluss den Teig brotartig auf ein Blech geben und den Teig dann für 20 min in den vorgeheizten Ofen schieben.


Das wars schon. Wenn ihr meint da muss noch was rein, dann macht es. Wenn ihr eine Zutat nicht mögt, dann lasst sie einfach weg. :)

Ich hoffe es wird euch schmecken.
Habt einen wundervollen Tag- Lena

Montag, 15. Juni 2015

Warum ich nicht mehr Veganerin bin.

Ja, ich bin nicht mehr Veganerin. Ich möchte heute meine Zeit, in der ich mich vegan ernährt habe, zusammenfassen, erklären warum ich aufgehört habe und was es mir gebracht hat.
Also zu erst einmal: Ich habe mit meiner neuen Ernährungsweise vor circa 4 Monaten begonnen und vor ein paar Wochen wieder aufgehört. Angefangen habe ich sehr spontan durch einen Blogpost. Ich habe mir aber nicht gedacht: «Ja geil, jetzt ernähre ich mich total gesund und werde in der nächsten Woche 30 Kilo abnehmen.» Ja okay, das ist jetzt ein bisschen übertrieben, aber ich denke ihr wisst was ich meine. Denn das ist auch das, was viele denken. Man verzichtet auf tierische Produkte und ist sofort Ernährungsexperte schlecht hin. Das ist falsch, denn auch vegane Ernährung kann ungesund sein.
 
Ich habe im Laufe der Zeit gemerkt, dass so gut wie niemand ein Ahnung von veganer Ernährung hat, es wird nur so mit Klischees um sich geworfen, dass ich oft einfach verzweifelt war, den Leuten klar zu machen, dass sie falsch liegen. Sie quatschen, wie immer einfach nur irgendwas nach, was sie mal in den Medien oder sonst wo gehört haben. Ich habe bin froh mir eine eigene Meinung gebildet zu haben und aus erster Hand über meine eigenen Erfahrung berichten zu können.
 
Und das mach ich jetzt. Beginnend mit dem Start (Ja womit auch sonst ...)
 
Am Anfang habe ich direkt mal festgestellt: Oh, das ist ja gar nicht so schwer wie alle sagen. Überrascht euch das jetzt? Hab ich mir gedacht. Klar habe ich die ersten paar Tage nicht komplett vegan gegessen, aber nach drei, vier Tagen war ich frei von tierischen Produkten. Dazu muss ich sagen: Ich habe mich nicht bei jedem Krümel mit einer Lupe hingesetzt und erforscht, was genau da drin ist. Ich finde das muss nicht sein. Wer das so machen will: Okay macht das, aber ich habe mich anders entschieden.
 
Es fühlte sich gut an, zu wissen was man isst. So doof das klingt, aber ich fühlte mich von innen rein, weil ich keine chemisch hergestellten Sachen zu mir genommen habe. 
 
Mit der Zeit wurde die Ernährung zur Routine, wären da nicht die lieben netten Freunde, Verwandte und andere Leute gewesen, hätte ich gar nicht mehr gemerkt, dass ich mich anders ernährte. Denn musste ich jedes Mal erklären wieso, weshalb, warum ich das tue und was ich jetzt alles nicht essen darf. Klar das gehört dazu und ist normal, aber mich hat es gestört. Was aber wahrscheinlich jeden veganer auf die Palme bringt, sind ständige Bemerkungen wie: Aber was isst du dann? Bist du verrückt? Das könnte ich nicht! (Doch kannst du. Es ist nur die Frage, ob du es willst!) Mmh Salamiii... *mit Salami vor meinem Gesicht wedel*. Und so weiter, und so weiter. Es nimmt einfach kein Ende. Letzteres war übrigens besonders nervig. Wobei das auch schon fast wieder süß war. Einige haben ernsthaft geglaubt, sie könnten mich damit ärgern, dass ich bestimmte Dinge nicht essen "darf". Hallo? Ich habe mich dafür entschieden, mich so zu ernähren. Wenn ich deine Salami essen wollte, würde ich das wohl tun oder nicht?!
 
Und da sind wir auch schon beim nächsten Punkt: Aber vermisst du denn nicht den Geschmack von Fleisch und Rührei am Sonntagmorgen? Antwort: Nein, überhaupt nicht. Zugegeben, manchmal war es schwierig Ersatzprodukte zu finden, aber den Geschmack von bestimmten Produkten, habe ich nicht vermisst. Ich war viel zu sehr damit beschäftigt neue Dinge zu entdecken. Auch welche die ich vorher nicht mochte. Zum Beispiel: Spinat, Avocado, Zwiebeln, Grüne Smoothies, Zuckerrübensirup, Erdnusscreme, Couscous, Tomaten, Reis, Tassenkuchen, Chiasamen, Leinensamen, Sonnenblumenkerne und viel mehr.
 
Ich hatte gerade am Beginn der Zeit ziemliche Probleme mit meinem Kreislauf. Ich hatte leichte Kopfschmerzen und mein Blick war etwas schwammig. Es wurde zwar besser, ging aber während der kompletten Zeit nie komplett weg. Das lag vermutlich daran, dass ich nicht genau darauf geachtet habe, meine Nährstoffe zu ersetzen. Das war letztendlich auch der Grund, warum ich aufgehört habe. Ich hatte einfach keine Lust mehr ständig darauf zu achten, dass ich alles ersetzen muss. Und es fühlte sich sehr gut an, dass ich aufhören konnte. Ich war nicht gezwungen weiter zu machen. Es war ein Versuch, mehr nicht. Eine Erfahrung, die ich jedem Empfehlen kann. Ich habe sehr viel gelernt in den paar Monaten. Hier habe ich mal eine Liste zusammengestellt, was mit 3 Monate als Veganerin gebracht haben:
 
1. Ich esse bewusster, abwechslungsreicher und gesünder.
2. Habe viele neue Rezepte und Lebensmittel für mich entdeckt.
3. Ich habe festgestellt, dass es gut ist Dinge auszuprobieren, um eigene Erfahrungen zu sammeln, sich seine Meinung über bestimmte Themen selbst zu bilden und nicht das nachzuquatschen, was man irgendwo gehört hat. (Sehr wertvoll!)
4. Ich bin offener neuen Dingen und vor allem Lebensmittel gegenüber.
5. Ich liebe es zu kochen und neue, eigene Rezepte auszuprobieren. (Das war vorher auch schon so, aber jetzt habe ich noch mehr Möglichkeiten.)

Wie man sieht, hat mir die Zeit viel gebraucht und ich habe viel gelernt. Ich kann immer nur wieder sagen, dass ich es empfehlen es mal auszuprobieren. Ich habe darüber vor kurzem auch einen Post verpasst. nehmt alles mit, was ihr an Erfahrungen sammeln könnt.

Ich hoffe ich konnte, meine Meinung und Erfahrung zu meiner Zeit als Veganerin verständlich zusammenfassen. Habt ihr Fragen, eigene Erfahrungen? Dann gerne in die Kommentare :) Wir freuen uns sehr.

Bis nächsten Montag
~Fabi
 
 

Donnerstag, 11. Juni 2015

Der SOMMER ist da!

Für die meisten ist wohl der Sommer die schönste Jahreszeit. Da sind die langen Ferien, da ist es warm, die Sonne scheint, man sieht nicht mehr so käse-weiß aus, man kann sich Eis holen ohne dass einem kalt wird, Sonnenblumen wachsen, das Leben spielt sich wieder draußen ab, Sommersprossen sprießen, man hat bessere Laune... man kann eigentlich so ziemlich alles machen was man will. Doch kennt ihr es nicht auch, die Ferientage in denen man zu Hause ist und einfach nicht weiß, was man an diesem sonnigen Tag machen soll...? Ich habe mir dazu mal ein paar Gedanken gemacht...

Man kann machen:

- Freibad/ See/ Meer - schwimmen
- Sonnen am Strand, Park oder einfach zu Hause
- Stadt mit Freunden
- Eis selber machen
- Fahrradtour mit Freunden
- Fototour- Fotoapparat schnappen und einfach mal Fotos schießen
- Picknicks
- Inliner oder Skateboard fahren
- was neues lernen, z.B. Wasserski, surfen...
- mit Freunden zur Sommerrodelbahn
- Tagesausflug in eine andere Stadt
- sich mit Freunden verabreden und zusammen Wikingerschach/Kub spielen
- einfach mal einen Spaziergang machen, vielleicht sucht ihr euch ein schönes Ziel aus :)
- sich nach draußen setzen und ein Buch lesen
- Federball, Volleyball oder irgendeine andere Sportart mit Freunden spielen
- Flohmarkt besuchen
- Festivals besuchen, es gibt auch günstige- einfach mal schlau machen :)
- eigenes Blumen- oder Kräuterbeet anlegen

Das waren nur einige Ideen... Ich hoffe es findet jeder etwas... Ich wünsche euch einen wundervollen Sommer... tut und macht was ihr wollt! Aber macht was! Es gibt nichts schlimmeres als bei geilsten Wetter drin zu hocken!

Donnerstag, 4. Juni 2015

Zitronenkuchen.

Ich wollte letztens einen Kuchen backen. Doch ich hatte einfach keine Idee was für einen. Deswegen habe ich durch mein Back-Buch geblättert und da ist mir sofort mein Lieblingszitronenkuchen ins Auge gesprungen. Er ist super lecker und super einfach!

Zutaten:

~3 Tassen Mehl
~2 Tassen Zucker
~1 Tasse Wasser mit Sprudel
~1 EL
~3 Eier
~1/2 Päckchen Backpulver
~1 Zitrone
~500g Puderzucker
~3EL Zitronensaft

Anleitung:

Als erstes müsst ihr alle trocken Zutaten zusammen mischen. Anschließend fügt ihr das Öl, das Wasser und die Eier hinzu. Danach presst ihr den Saft einer Zitrone aus und gebt ihn auch zum Teig. Wenn der Teig schließlich klumpenfrei ist, könnt ihr ihn auf ein Backblech geben.
Dann kommt das Blech für circa 20 min bei 200°C in den Backofen. Aber denkt dran- jeder Ofen ist unterschiedlich- also schaut selber nochmal! Wenn der Kuchen langsam braun wird ist er perfekt. Jetzt müsst ihr den Kuchen nur noch auskühlen lassen. Zum Schluss noch den Zuckerguss hinübergießen. Für den müsst ihr einfach den Puderzucker und den Zitronensaft vermengen.
Und tada- der Kuchen ist fertig!


Montag, 1. Juni 2015

Wir hören auf zu leben.

Hallo.
 
Ich mache mir zur Zeit ziemlich viele Gedanken über meine Zukunft und mein Leben. Ich spüre stark den Druck den mir andere und vor allem den ich mir selber mache. Schule, Sport, Praktikum, Fahrschule, Instrument und im Haushalt helfen. Wenn dann auch noch Leute kommen und sagen ich soll Arbeiten gehen um eigenes Geld zu verdienen und sofort irgendwelche Dinge erledigen, merke ich wie in mir langsam alles zusammenbricht. Du bist machtlos. Suchst verzweifelt nach Licht und Frieden, weil dich niemand versteht. Du sitzt in einem dunklen Raum. Klein. Zusammengekauert auf dem Boden. Und um dich herum riesengroße Leute in Form deiner Lehrer, Eltern und Freunde. Sie gestikulieren wild mit den Armen und wollen dir ihre Meinung aufzwingen. Du hörst zu, aber irgendwie auch nicht. Denn du verstehst nicht was sie sagen. Oder du willst nicht verstehen was sie sagen. Und dann wird alles schwarz. Das ist der Punkt an dem es vorbei ist. Du willst nicht mehr zuhören. Du willst nur kurz allein sein und nachdenken. Aber nicht zu viel...
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Denn das ist das Problem. Wir denken zu viel. Die Menschen denken zu viel. Wir stehen unter starkem Erfolgsdruck. Ruhst du dich aus, hast du ein schlechtes Gewissen nichts für deine Zukunft zu tun. Vor allem für Jugendliche, wie mir, ist das total unnütz. Wir sind so stark darauf konzentriert alle um uns herum zu Frieden zu stellen. Lehrer, Eltern und auch das Gesellschaftsbild. Es gibt so wenig Jugendliche mit Leidenschaften. Mit Leidenschaften, die womöglich ihr Traumberuf sein könnten. Und die, die Leidenschaften haben, bekommen eingetrichtert, dass dieser Job keine Zukunft hat.
 
 
 Applaus, Applaus, wir haben es wirklich geschafft unser Leben so zu gestalten, dass es richtig scheiße ist. (Verzeihung für die Wortwahl)
 
 
Jetzt mal ernsthaft. Jeder einzelne sollte mal in sich gehen und überlegen, ob er glücklich ist. Und wenn nicht, dann sollte er das verdammt noch mal ändern. Denn was bringt das Leben, wenn man sich nur einordnet, nur das tut womit man Erfolg hat, nur das tut was andere erwarten - und man dabei doch todunglücklich ist?
 
 
Geht da raus. Nehmt das Leben nicht zu ernst. Lebt eure Leidenschaften aus. Hört euch andere Meinungen an, entscheidet dann aber ganz allein was ihr davon halten sollt.
Ich bin froh, dass ich meine Gitarre, die Musik, meine Leidenschaften und meine beste Freundin habe, um mich festzuhalten, wenn ich stolpere.
 
 
 
Just think about it.
 
~F
 
Bilder sind von WeHeartIt